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Um 1300 lag Nürnberg als freie Reichsstadt im Zentrum europäischer Gewürzhandelsstraßen und hatte bereits über 20.000 Einwohner.
In den riesigen Reichswäldern um die Stadt gab es mehr Imkereien als irgendwo anders.

Nürnberg galt als des "Kaisers und des Reiches Bienenkorb".
Findige Bäcker ersannen aus diesen - damals seltenen und kostbaren Zutaten - ein spezielles Gebäck und schufen einen neuen Berufsstand:

Den Lebküchner





Die Ausbildung war schwer und dauerte lange. Eifersüchtig wachte die Zunft der Lebküchner über eventuelle Konkurrenz, was sogar bis zum berühmten "Pfefferkuchenkrieg" ausartete.
Bereits damals gab es schon die verschiedensten Sorten von Lebkuchen: Schwere dunkle Honigkuchen, zarte "Weiße" mit Mandeln belegt oder reine Haselnußlebkuchen. Übrigens, Lebkuchen gab es das ganze Jahr.

Der Sage nach soll 1720 die Tochter eines Lebküchners auf den Tod erkrankt sein. Der verzweifelte Vater buk für sie einen besonderen Lebkuchen, nur aus reinen Haselnüssen, Bienenhonig und den besten Gewürzen. Nach dessen Genuß wurde das Kind wieder gesund. Die Tochter hieß Elisabeth, der Lebkuchen wurde weltbekannt unter dem Namen: der Elisen

Wir, die Lebküchnerei Düll, sehen uns dieser langen Tradition verpflichtet. Seit mehr als siebzig Jahren fertigen wir die echten "Nürnberger Elisenlebkuchen" nach einem alten, geheimen Familienrezept.
Durch die Verwendung nur der besten Zutaten und den Verzicht auf jegliche Chemie haben wir uns eine Qualität erhalten, auf die wir sehr stolz sind.

Wir stellen jeden einzelnen Lebkuchen frisch nach Eingang Ihrer Bestellung noch wie vor Jahrhunderten ausschließlich mit der Hand her.

Ihr Holger Düll, Lebküchner

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